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Überschuldung über drei Mio. Haushalte betroffen

05. Januar 2016

Nicht jeder Bürger, der Schulden hat, ist gleichzeitig überschuldet. Viele Menschen können bei einem finanziellen Engpass mit dem Dispo das Minus schnell ausgleichen. Von Überschuldung spricht man erst, wenn die Zahlungsforderungen nicht mehr fristgerecht oder überhaupt nicht geleistet werden können. Für Überschuldung gibt es viele Ursachen und Gründe. Auf manche hat man keinen Einfluss, wie z.B. Arbeitslosigkeit oder Scheidung, manchen kann man aber vorbeugen.

Schuldner nach Altersgruppen 2013 – 2015

Jahr Unter 30 Jahre 30 – 39 Jahre 40 – 49 Jahre 50 – 59 Jahre 60 – 69 Jahre Ab 70 Jahre
2013 1.794,000 1.723,000 1.529,000 1.009,000 419.000 111.000
2014 1.749,000 1.782,000 1.514,000 1.052,000 443.000 134.000
2015 1.689,000 1.827,000 1.494,000 1.087,000 471.000 150.000
  – 5,9 % + 6,0 % – 2,3 % + 7,8 % + 12,4 % + 35,4 %

Quelle: iff-hamburg.de

Das Haushaltbuch hilft, Überschuldung zu vermeiden

Gegen Überschuldung können Verbraucher selbst einiges tun und so der finanziellen Misere vorbeugen. Das beginnt damit, dass man immer genau wissen sollte, was man sich finanziell leisten kann und was nicht. Viele können mit dem Dispo das Minus ausgleichen, jedoch nicht alle. Unüberlegter Konsum ist fast immer die Ursache für Überschuldungen. Raten für den Hauskauf, aber auch Anschaffungen wie Möbel, Telefon oder Auto sollten immer gut überlegt sein. Wer sich nicht sicher ist, wie viel Geld im Monat verbraucht wird, sollte ein Haushaltsbuch führen. Die nötigen Vorlagen dazu gibt es im Internet oder auf der Homepage bei Banken und Sparkassen. Das Haushaltbuch hilft nicht nur, die Einnahmen und Ausgaben genau zu kennen. Es gibt auch Aufschluss darüber, ob bestimmte Anschaffungen nötig sind. Merkt man, dass am Monatsende trotz guter Planung zu wenig Geld übrig bleibt, führen manchmal schon kleine Änderungen der Gewohnheiten zu einem Plus auf dem Konto, wie z.B. der Wechsel des Telekommunikations- oder Stromanbieters.

Schulden umschichten spart Geld

Wer seine Ausgaben und Einnahmen genau kennt, fällt weniger auf die Verlockungen der Einzelhändler herein, die die Kunden oft mit einer 0 %-Finanzierung ködern möchten. Selbst wenn man seine Finanzen gut im Griff hat, kann man trotzdem noch Geld sparen. Wer z.B. einen Dispokredit oder die Kreditkartenschulden in einen Ratenkredit umwandelt, spart oft bares Geld. Denn die hohen Zinsen mit dem Dispo ausgleichen, lohnt sich nicht immer. Auch kann es sich als günstig erweisen, die Bank zu wechseln, sollte der Dispokredit der Hausbank zu teuer sein. Verbraucher, die viele kleinere Kredite bedienen, könnten ebenfalls davon profitieren, diesen nur an einen Ratenkredit zu koppeln. Welche Möglichkeiten es gibt, wissen die Bankberater am besten.

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Fazit: Mit dem Dispo ausgleichen, ist eine Maßnahme für Verbraucher, die kurzzeitig in einer finanziellen Notlage sind. Wenn es absehbar ist, dass sich nichts mehr ändert an der finanziellen Notlage, ist ein Besuch bei der Schuldnerberatung sinnvoll. Hier bekommt jeder Hilfe, der sich vor einer Insolvenz retten will.