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iTAN, mTAN, Chip-TAN, Photo-TAN, Push-TAN – Was ist sicher?

18. Oktober 2017

Aufgrund der unzureichenden Sicherheit während des Online-Bankings führen Banken wiederholt neue Transaktionsverfahren für das Online-Banking ein. Hier ein kurzes Resumee.

TAN – älteste Methode, fast schon vom Markt, sehr unsicher

Kennzeichnung: Postalisch zugesandte Liste mit Transaktionsnummern, die unbegrenzt lange gültig ist. Beliebige Nutzung einer TAN, die der Kunde vor der Freigabe der Überweisung in das Online-Formular eingibt.

Vorteile: Die Liste kann überall mit hingenommen werden.

Nachteile: Nummern sind nicht an Überweisungen gebunden. Kann gestohlen werden.

iTAN – Nachfolger der TAN, fast schon vom Markt, sehr unsicher

Kennzeichnung: im Grunde genommen das gleiche Prinzip wie beim TAN-Verfahren, nur dass hier eine Nummer auf der TAN-Liste bei einer Transaktion zugewiesen wird.

Vorteile: Die Liste kann überall mit hingenommen werden.

Nachteile: Die Liste kann gestohlen werden.

mTAN – mobile TAN, heute noch gebräuchlich, unsicher

Kennzeichnung: Zur Bestätigung einer Transaktion wird dem Kunden eine TAN auf seine Mobilfunknummer gesendet, welche bei der Bank hinterlegt ist. Die TAN muss der Kunde in ein vorgegebenes Feld am PC eingeben und die Transaktion somit bestätigen.

Vorteile: TAN ist nur wenige Minute gültig, es sind Daten zur Transaktion in der SMS ersichtlich.

Nachteile: Diebstahl des Telefons und Hackangriff auf den PC des Kunden. Somit können Betrüger Transaktionen ohne Wissen des Kundens ausführen.

Chip-TAN – heute gebräuchlich, relativ sicher

Kennzeichnung: Die chipTAN existiert in diversen Varianten: eTAN plus, Chip-TAN oder Smart-TAN plus. Eine mit einem Chip ausgestattete Karte, beispielsweise die EC-Karte, muss in den TAN-Generator eingeführt werden. Die Transaktionsdaten müssen über eine Tastatur am Gerät eingegeben werden. Erst dann erhält der Kunde eine TAN, die zeitlich begrenzt ist. Mit der TAN wird dann die Transaktion bestätigt.

Vorteile: sicher, keine Transaktion am PC nötig

Nachteile: unhandlich für die mobile Nutzung

Photo-TAN – aktuell und modern, jedoch unsicher

Kennzeichnung: Auftragsdaten werden mittels einer Grafik auf dem Computer-Bildschirm erzeugt. Der Kunde muss die Grafik dann mit dem Smartphone scannen. Voraussetzung dafür ist eine vorab installierte App der Bank auf das Smartphone. Die App bildet dann eine TAN, die der Kunde am PC eingibt.

Vorteile: Übertragung der Transaktionsdaten verläuft verschlüsselt über zwei Kanäle: PC und Smartphone.

Nachteile: Wenn die TAN nur eine Nummer ohne Transaktionsdaten enthält, brauchen Betrüger nur die App zu hacken und schon haben sie Zugriff auf die Daten.

Push-TAN – aktuell, sicherer als Photo-TAN

Kennzeichnung: bei der Push-TAN-Methode kommen zwei Apps zur Anwendung. Eine App ist für das Online-Banking und die zweite App für die TAN-Generierung. Beide Apps werden durch Zugangsdaten geschützt.

Vorteile: Der Kunde kann komplett mobil Transaktionen vornehmen. Sicherung durch Zugangsdaten.

Nachteile: Hackangriff und Trojaner, jedoch müssen Angriffe auf beiden Apps vollzogen werden

NFC-TAN, aktuell und sicher

Kennzeichnung: NFC steht für Nahfeldkommunikation. Bei dieser Methode wird dem Kunden im Rahmen der Transaktion am PC ein 2D-Code angezeigt, den er mittels einer App auf seinem Smartphone scannt. Nachdem eine Bestätigung der Überweisung auf dem Smartphone erfolgt ist, braucht der Kunde nur noch seine Girokarte an das Smartphone halten. Es wird durch den integrierten Kartenchip eine TAN generiert, die mittels Funk an das Smartphone zurückgesendet wird.

Vorteile: hohe Sicherheit

Nachteile: Das NFC-TAN-Verfahren ist nicht mit jedem Smartphone möglich.

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