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Dispozinsen weiterhin zu hoch: Dispokredite bleiben teuer

06. Februar 2018

Stiftung Warentest prüft in zeitlichen Intervallen die Dispozinsen bei Banken und Sparkassen. Die letzte Prüfung wurde 2017 durchgeführt. Das Unternehmen kam zu einem insgesamt positiven Ergebnis. Es wurden 1.377 Banken und Sparkassen sowie Volks- und Raiffeisenbanken getestet. Fast alle hatten ihren Kunden online die Dispozinsen zugänglich gemacht. Bei einigen geldgebenden Instituten fanden jedoch sich keine genaueren Angaben zu den Zinssätzen. Einige Kreditinstitute bedienten sich so mancher Trickserei.

Durchschnittliche Zinsen von 9,78 Prozent

Stiftung Warentest kam zu dem Ergebnis, dass ein Durchschnittszinssatz für Dispositionskredite von 9,78 Prozent erhoben wird. Dies sind lediglich 0,1 Prozentpunkte weniger als im Jahr 2016. Das Unternehmen hält jedoch nach eigenen Aussagen einen Zinssatz von 8 Prozent als akzeptabel.

Bei der Prüfung lag der höchste Zinssatz bei 13,75 Prozent, der niedrigste bei 0 Prozent. Insgesamt lagen 28 Banken bei einem Zinssatz von 12,5 Prozent. Viel zu hoch, wie das Unternehmen angibt. Am günstigsten kommt der Kunde allerdings bei Direktbanken weg, wie die Tests veranschaulichen. Denn hier können die Zinsen im unteren einstelligen Bereich liegen. Um die 4 Prozent sei da nichts seltenes.

Zinsen für Dispokredite auf konstantem Hoch

Erst im Jahr 2012 testete Stiftung Warentest Kreditinstitute auf ihre Zinsen für Dispositionskredite. 150 Banken hatten ihre Zinsen gesenkt, 200 andere Institute hingegen haben keine Minimierung der Zinssätze vorgenommen.

Dispozinsen bei 150 Banken gesenkt

Bildquelle: © Bernd_Leitner – Fotolia.com

Stiftung Warentest hatte schon mehrmals die Zinssätze für Dispositionskredite unter die Lupe genommen. Das letzte Mal im Oktober 2012, wo das Unternehmen mehr als 1.500 Banken und Sparkassen hinsichtlich der Disposzinsen getestet hatte. Das Ergebnis war niederschmetternd, denn im Durchschnitt wurden 11,76 Prozent an Zinsen von den Kunden verlangt, obwohl die Kreditinstitute selbst sich für 0,75 Prozent Geld bei der EZB leihen konnten.

Von den rund 1.500 Banken und Sparkassen wurden die 350 Kreditinstitute mit den höchsten Dispozinsen ermittelt. Dort betrugen die Zinssätze mehr als 12,5 Prozent. Von diesen 350 Instituten haben nun 150 Banken ihren Zins um mehr als einen Prozent gesenkt. Die restlichen 200 Banken reagierten noch nicht.

Quelle: n-tv.de

Siehe auch:
Mehr Transparenz bei Dispokrediten zugesagt
SPD fordert: Weniger Dispozins für den Verbraucher