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Norisbank GmbH

23. Oktober 2017

Die Norisbank, die unter der Deutschen Bank agiert, stellt in Deutschland etwa 2.700 Bankingterminals der Deutschen Bank für ihre Kunden im Jahr 2017 bereit. Zudem können Kunde der Norisbank 700 Geldeinzahlautomaten und 9.000 Geldautomaten der Cash Group nutzen.

Unternehmensgeschichte

Im Jahre 1954 kamen die Geschäftsführer des damaligen Versandhauses Schickedanz, später Quelle, auf die Idee, ihren Kunden Finanzierungsmöglichkeiten zu bieten. Die Noris Kaufhilfe entstand. Neun Jahre später, also im Jahre 1965, wurde die Noris Kreditbank GmbH in Nürnberg gegründet. Die Finanzierung der Produkte des Quelle-Versands und seiner Tochterfirmen wurden erweitert.

Die Umfirmierung der Noris Kaufhilfe zur Noris Bank GmbH führte 1969 zur Erweiterung des Produktangebotes. Bankdienstleistungen, wie Giro- und Sparkonten waren die Folge. Die Norisbank GmbH schloss sich 1984 mit der Verbraucherbank GmbH aus Hamburg zusammen. Die Hamburger Verbraucherbank führte bereits 1975 das erste Kundenselbstbedienungssystem in Deutschland ein, was somit einen klaren Vorteil brachte. Auch das von der Verbraucherbank GmbH 1980 eingeführte Online-Banking-Angebot war für Deutschland neu. Bis 1997 war die Noris Verbraucherbank ein Teil des Quelle-Konzerns und wurde dann schließlich an die bayrische Vereinsbank verkauft.

Norisbank führte als erste Bank Online-Kredite mit Sofortzusage ein

Anfang 1999 wurde dann die Hypo Service-Bank in die Noris Bank AG integriert. Somit konnte die Noris Bank AG im Jahre 2000 als erste Bank in Deutschland Online-Kredite mit Sofortzusage anbieten. Eine Integration der Norisbank in das Filialnetz der Hypovereinsbank schlug 2002 fehl. Somit wurde die Norisbank an neue Eigentümer verkauft. Neuer Eigentümer war bis 2003 die DZ Bank, welche 2006 die knapp 100 Filialen and die Deutsche Bank verkaufte.

Daraufhin firmierte die Norisbank AG in dieTeambank AG Nürnberg um, wobei die bereits veräußerten Filialen von der in Frankfurt am Main neu gegründeten Norisbank GmbH weitergeführt wurden. Im Oktober 2008 wurde schließlich der Hauptsitz nach Berlin verlegt. Durch den Vertrieb des Konsumentenkredites „easy credit“, der nicht an andere Bankdienstleistungen gekoppelt war, wurde dieser in Innenstädten, Einkaufszentren und diversen Strassen im Stadtgebiet angeboten. Demzufolge konnte die Norisbank AG in kurzer Zeit mehr als eine halbe Millionen Kunden gewinnen. Diese Marktstrategie ging bereits ein Jahr später auf. Anfang 2008 dienten die Filialen nur noch als Beratungsbüros mit angeschlossenen SB-Geräten.

Verkauf der Norisbank an Deutsche Bank

Nachdem die Norisbank an die Deutsche-Bank-Gruppe verkauft wurde, konnte sie wieder von dem Geld-Automatenverbund CashPool 2006 in den ungleich größeren Geld-Automatenverbund Cash Group zurückkehren, in dem sie bereits bis 2003 Mitglied war. Geldanlagen und Alterversorgung waren unter anderem die Themen des neuen Geschäftsmodells der nun entstandenen Direktbank mit noch etwa 90 Filialen.
Mitte 2012 wurden alle Filialen der Norisbank geschlossen und in eine reine Direktbank für Internet- und Telefonbanking umgewandelt. Für Überweisungen, Ein- und Auszahlungen stehen den Kunden der Norisbank die SB-Terminals der Deutschen Bank zur Verfügung. Die ehemaligen Filialmitarbeiter wurden komplett in die Deutsche Postbank überführt.

Quelle: de.wikipedia.org

Die Offizielle Website: http://www.norisbank.de