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Sandra Mondi ist in Deutschland geboren, hat Germanistik und Ägyptologie studiert und ist seit 2017 bei der ERGO Generalagentur Ammirato tätig. Ihre anvertrauten Rubriken sind die Kundenbetreuung und die Gestaltung des Webauftritts. Ihre Fachthemen beziehen sich auf die Finanzwelt und den öffentlichen Dienst.

Kauf von Ferienhäusern boomt 2021

03. Februar 2021

Abgeschiedenheit und Idylle zugleich: Diesen Wunsch haben viele Urlauber während der Corona-Pandemie. Wo früher Sterne-Hotels angesagt waren, wünschen sich immer mehr Bürger ein eigenen Ferienhaus. Unter sich sein – das ist bei vielen die Devise geworden.

Wo zieht es die meisten Deutschen 2021 hin?

Experten teilen mit, dass die Top-Destination 2021 das eigene Land ist. Wie das Statistische Bundesamt angibt, liegen die Suchanteile für Reiseziele innerhalb Deutschlands bei 53,5 Prozent. Daneben werden Reiseziele wie Spanien, Kroatien und Italien anvisiert. Durch die vermehrte Möglichkeit, kurzfristig kostenfrei stornieren zu können, werden nahe Ziele bevorzugt. Langstreckenflüge werden eher vermieden, da in diesem Bereich eine kostenfreie Stornierungsmöglichkeit häufig nicht so einfach gegeben ist. Die niederländische Küste erreicht für den Zeitraum Ostern 2021 eine Suchsteigerung von 179 Prozent gegenüber dem Vorjahr. Die Ostseeküste wurde laut Statistischem Bundesamt 290 Prozent mehr gesucht als 2020.

Ferienhäuser boomen

Gemäß den Statistiken von der wohl weltweit größten Ferienhaussuchmaschine hometogo.de soll sich die Quote der Anfragen für ein Ferienhaus in Deutschland um 58 Prozent im Zeitraum von Anfang Dezember 2020 bis Mitte Januar 2021 erhöht haben. Dicht gefolgt wird Deutschland von Kroatien, welches im Oktober 2020 5 Prozent verlor und Italien, welches um 18 Prozent dazugewann. Auch Mallorca gewinn mehr Urlauber. Bereits für 2021 seien etwa 1.500 Fincas für die Hauptsaison bei einem der größten Ferienhausvermittler Mallorcas ausgebucht. Preismäßig tut sich kaum etwas. Auch in diesem Jahr liegen die Preise oftmals im gleichen Preisniveau wie vor der Corona-Pandemie. Wer schnell bucht, bekommt die besten und günstigsten Angebote. Das gilt auch die Saison 2021, so Experten.

Kauf von Ferienhäusern nimmt stark zu

Wie viele Immobilienmakler angeben, soll sich die Nachfrage nach Ferienimmobilien während der Corona-Pandemie deutlich erhöht haben. Viele Bürger haben den Wunsch, aus ihren eigenen vier Wänden in der Stadt zu entfliehen und sich in der Natur entspannen zu können – ungezwungen und unter sich. Besonders die Nordsee und ihre Inseln seien gefragt. Die Nordseeinseln seien schon vor der Pandemie sehr gefragt gewesen. Kostete damals schon ein Quadratmeter im Durchschnitt 10.000 Euro, haben nun die Preise um weitere 20 Prozent nach oben zugelegt. Die Nachfrage ist so groß wie nie zuvor.

Ostsee, Alpen und Nordsee gefragt

Die Ostsee, die Nordsee und die Alpenregionen bleiben unverändert hoch im Kurs, wenn es um den Kauf von Ferienhäusern geht. Immer mehr nehmen auch andere beliebte Reiseziele zu. Eifel, Mosel, Mecklenburgische Seenplatte oder der Spreewald – alles Top-Ziele, die immer beliebter werden.

Ferienhäuser nahe der Metropolen boomen

In der Nähe des Flughafens zu sein, ist für viele aktuell auch ein großer Wunsch. So boomen auch hier Ferienhäuser. Besonders beliebt sind Ferienhäuser nahe der Metropolen Berlin, Frankfurt am Main, Düsseldorf und Köln, auch wenn die Lust an Ferienreisen aktuell abgemildert ist, dennoch setzen viele auf die eigene Ferienimmobilie in diesen Regionen.

Heiß begehrt: Ländliche Gebiete

Ländliche Gebiete, die eine gute Anbindung an größere Städte haben, in der Nähe von medizinischen Einrichtungen liegen und zudem noch idyllisch und ländlich genug liegen, sind heiß begehrt. Oftmals werden solche Zweitimmobilien auch für das Home-Office genutzt oder einfach als Wochenendhäuschen.

Sylt ist teuerstes Ziel

Die Nordseeinsel Sylt war bereits vor der Corona-Pandemie kein günstiges Pflaster, nun aber sind die Preise noch weiter gestiegen. Kaum erschwinglich für den Otto-Normal-Verbraucher. Dieses Preis-Niveau von rund 20.000 Euro pro Quadratmeter schlägt sich nun auch auf andere Urlaubsziele nieder. So erreichen mittlerweile auch der Tegernsee, das Starnberger Fünf-Seen-Land und Norderney immer mehr diese Preisklasse.

Ferienhäuser von rund 150.000 Euro beliebt

Immobilienmakler beobachten immer mehr den Trend, dass Stadtbewohner an immer mehr Ferienhäusern in Schleswig-Holstein interessiert sind. Das Bundesland liegt nahe am Meer, die Preise sind oftmals noch nicht überteuert und viele Orte liegen einfach malerisch in der Natur eingebettet. Der Durchschnittspreis von 150.000 Euro für eine Ferienimmobilie wird häufig aus Eigenmitteln bestritten. Seltener werden für diese Summe Kredite aufgenommen. Günstiger wird es dagegen im Hinterland. Wer nach einer günstigen Immobilie einige Minuten Fahrtzeit vom Meer entfernt sucht, der kann bis jetzt noch auf einige Schnäppchen treffen.

Zweitwohnsitz wird zum Home-Office

Immer mehr Bürger nutzen ihr Feriendomizil als Home-Office. Raus aus der überfüllten Stadt, rein in die Natur, in die Abgeschiedenheit. Ländliche Ferienhäuser mit Garten boomen, wird doch nicht selten sogar das eigene Gemüse angebaut. Wie Immobilienmakler erklären, beobachten sie immer mehr den Trend, dass Zweitwohnsitze und Ferienhäuser vermehrt zum mobilen Arbeiten genutzt werden. Möglich machen dies vor allem ausgefallene Kundentermine und Geschäftsreisen.

Bestand an Ferienhäusern in Deutschland wird knapp

Gemäß vieler Experten und Immobilienmakler wird der Bestand an zu verkaufenden Ferienimmobilien in Deutschland knapp. Viele Käufer nutzen die Zweitimmobilie selbst oder aber vermieten sie, sofern dafür die Voraussetzungen gegeben sind. Ältere Ferienhäuser sind bereits ab 2.000 Euro pro Quadratmeter zu haben, neuere Immobilien ab 4.000 Euro. Damit sich allerdings eine Vermietung lohnt, sollte die Immobilie an mindestens 120 bis 150 Tagen vermietet werden, denn die Verwaltungskosten von rund 20 Prozent schlagen zu Buche.

Auslandsimmobilien nehmen Fahrt auf

Immer mehr Urlauber träumen vom eigenen Feriendomizil am Mittelmeer. Hoch im Kurs steht dabei Italien, aber auch Spanien und Griechenland. Allerdings gestaltet sich ein Kauf von Auslandsimmobilien schwieriger. Die Sprache und die gesetzlichen Regelungen vor Ort machen einen Kauf komplizierter. Experten raten dazu, das Ziel erst einmal zu bereisen, um sich ein Bild von der Lage und den Gegebenheiten machen zu können. Besonders in der Nebensaison können dann böse Überraschungen warten, wenn die Busverbindung eingeschränkt oder gar eingestellt wird, wie es häufig auf kleineren griechischen Inseln der Fall ist oder der Strom ausfällt oder auch dies eingeschränkt wird wie es in vielen Mittelmeerländern der Fall sein kann. Nichtsdestotrotz schauen sich immer mehr Bundesbürger nach Auslandsimmobilien um. Beliebt sind Gegenden um den Gardasee in Italien, aber auch de Toskana und Ligurien. In Spanien boomen Häuser in Strandnähe, aber auch auf den Inseln. In Griechenland sind die Kykladen heiß begehrt, wo die Preise aktuell stark anziehen.

Dänemark erlebt Verkaufsrekord

Seit 2011 hat sich die Nachfrage nach Freizeit-Immobilien in Dänemark kontinuierlich erhöht. Der Grund sind mitunter höhere Steuer-Freibeträge bei einer Vermietung. In den Jahren 2017 bis 2019 kam es dann zum Verkaufsrekord. 2019 wurden allein im Mai 1.100 Ferienhäuser verkauft. Das entsprach rund 18 Prozent mehr als im Vorjahr. Dabei stiegen die Verkäufe in Jütland prozentual am meisten. Von Januar bis März 2020 wurden in Dänemark 1.874 Ferienhäuser verkauft. Die vermehrte Nachfrage führte unweigerlich zu erhöhten Preisen. Pro Quadratmeter konnte eine Preissteigerung von über 20 Prozent ermittelt werden.

Ratenkredite werden häufiger aufgenommen

Anhand vieler Statistiken lässt sich ablesen, dass die Bereitschaft für eine Kreditaufnahme für einen Zweitwohnsitz steigt. Häufig werden für eine Ferienimmobilie bis 50.000 Euro Konsumentenkredite ohne Verwendungszweck aufgenommen. Zwar liegen diese in den Zinssätzen geringfügig über den Zinssätzen von Hypothekendarlehen, können aber beliebig eingesetzt werden, wohingegen ein Hypothekendarlehen an die Immobilie gekoppelt wird. Auslandsimmobilien werden demnach selten bereitwillig von Banken finanziert. Zu hoch ist das Risiko, bei einem Zahlungsausfall im Ausland die Ansprüche durchsetzen zu müssen. Zwar können Immobilienkäufer von den Banken des Urlaubslandes ebenso einen Kredit aufnehmen, allerdings scheuen auch dort viele Banken davor, überhaupt einen Kredit zu vergeben. Sie berufen sich dann zumeist darauf, kaum einen Durchgriff auf das deutsche Gehalt zu haben. Mit Eigenmitteln oder einem Ratenkredit ohne Verwendungszweck können hingegen selbst Immobilien auf einsamen Inseln gekauft werden.

Quelle: destatis.de | Neue Hypothekenverträge Statistik

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