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Die Zulagen der Beamten – Antworten auf Ihre Fragen

Beamte können bestimmte Zulagen erhalten, die zuzüglich zur Besoldung ausgezahlt werden. So zum Beispiel auch die Erschwerniszulage.

Im Nachfolgenden die wichtigsten Antworten zur Erschwerniszulage.

Erschwerniszulage, was bedeutet dies?

Für Beamte und Angestellte im öffentlichen Dienst gibt eine besondere Zulage, die Erschwerniszulage. Sie wird gezahlt, wenn der Arbeitnehmer besonders gefährliche oder schwere Tätigkeiten ausübt. Diese Zulage ist nicht an eine Gehaltsstufe gebunden, sie richtet sich ausschließlich nach der Art der Tätigkeit.

Wer bekommt diese Zulage?

Insgesamt gehören Polizeibeamte, Berufssoldaten, Feuerwehr und auch Beamte im Justizvollzugsdienst sowie der Kampfmittel Räumdienst zur Berufsgruppe derer, die eine Erschwerniszulage erhalten. Dabei muss die Tätigkeit fortwährend und auch stundenweise ausgeübt werden, schwer oder gefährlich oder zu ungünstigen Zeiten ausgeübt werden.

Wie hoch ist die Zulage 2017?

Der Betrag ist nicht sehr hoch, abgerechnet wird dies stundenweise. Die Erschwerniszulage wird aber nicht fortlaufend und konsequent ausgezahlt, dass heißt, sie ist keine fest kalkulierbare Zulage. Sie richtet sich immer nach der tatsächlich ausgeübten Tätigkeit und deren Dauer.

Maßgeblich zur Zahlung der Erschwerniszulage sind die Dauer der Tätigkeit und die Schwere der Tätigkeit.

Dienstzeiten

  • Samstags 13 Uhr – 20 Uhr:  Höhe:  1,21 Euro pro Stunde
  • Sonntags und gesetzliche Wochenfeiertage: 5,13 Euro pro Stunde
  • Samstage vor Ostern und Pfingsten nach 12 Uhr: 5,13 Euro pro Stunde
  • 24. und 31. Dezember nach 12 Uhr: 5,13 Euro pro Stunde
  • In der Zeit zwischen 20 Uhr und 6 Uhr: 2,41 Euro pro Stunde

Zahlung der Zulage:

Gezahlt wird die Zulage für:

  1. Dienst zu ungünstigen Zeiten, wie zum Beispiel sonntags oder Nachtarbeit.
  2. Arbeit mit besonderen Gefahren, wie sie zum Beispiel der Kampfmittel Räumdienst zu erbringen hat.
  3. Starke Schmutz – oder Strahlenbelastungen.
  4. Beim Tauchdienst oder extremer Hitzebelastung.

Ist die Erschwerniszulage überhaupt erstrebenswert?

Die Frage ist nicht ganz unberechtigt, wenn man sich die Zahlen ansieht. Aber tatsächlich kann sich die Zulage finanzielle Vorteile bringen, denn wenn ein Polizeibeamter zum Beispiel zehn Tage pro Monat Nachtdienst hat, erhöht sich sein Verdienst um etwa 100 €.

Nimmt man als Beispiel einen Beamten im Kampfmittel Räumdienst, welcher sich jeden Tag mit Munition beschäftigt, erhöht sich sein Gehalt im Regelfall um rund 500 €.

An diesen Beispielen kann man sehr gut erkennen, welche Bedeutung die Erschwerniszulage für das Gehalt haben kann.

Ist die Erschwerniszulage dauerhaft?

Nein, die Zulage wird nicht dauerhaft gezahlt, sie ist gebunden an die tatsächliche Dauer und tatsächliche Erschwernis der erbrachten Arbeit. Außerdem ist die Zulage widerruflich oder der Dienstherr kann sie aussetzen.

Wird die Zulage bei der Pension berücksichtigt?

Auch hier ein Nein, die Erschwerniszulage wird bei der Rentenberechnung nicht mit angerechnet. Sie soll nur die besondere Belastung während der Arbeitszeit ausgleichen.

Beziehen auch Beamtenanwärter die Erschwerniszulage?

Die Erschwerniszulage wird sowohl an Beamtenanwärter ausgezahlt, wie auch an Beamte die schon im Beamtenverhältnis stehen. Hierzu gibt es aber keine bundeseinheitlichen Regelungen. Teilweise haben manche Bundesländer abweichende Regelungen.

Muss die Erschwerniszulage versteuert werden?

Ja, alle Bezüge der Erschwerniszulage sind Bruttobeträge und müssen voll versteuert werden.

Ist ein Vergleich mit Tarifangestellten möglich?

Im Prinzip schon, zumindest was die rechtlichen Vorraussetzungen betrifft. Der Unterschied: Tarifangestellte erhalten oft eine monatliche, pauschale Zulage, die zwischen 7,60 € und 25,56 € vergütet wird.

Auch für Angestellte ist die Erschwerniszulage je nach Bundesland geregelt. Der Tarifvertrag für den öffentlichen Dienst sieht eine Zulage vor. Die Bundesländer dürfen aber davon abweichend Regelungen treffen.

Gewährung der Zulage bei Wochenenddienst oder Nachtarbeit?

Ja, diese Arbeitszeiten zählen zur besonders schweren Tätigkeit. Auch Krankenschwestern können, wenn sie im öffentlichen Dienst beschäftigt sind, die Erschwerniszulage erhalten.

Ursprünglich war die Zulage nur ein Teil des Beamtenrechtes. Später wurde sie für den öffentlichen Dienst übernommen. Wie im Beamtendienst, gelten auch im öffentlichen Dienst sehr ähnliche Vereinbarungen hinsichtlich der Zahlung bei schweren oder gefährlichen Tätigkeiten. Auch hier können die Länder abweichende Regeln erstellen.

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