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Weihnachtsgeld Kürzung für Beamte in Hamburg

25. September 2010

Der Senat hat mit seinem Sparplan beschlossen, das Weihnachtsgeld für Beamte in Hamburg stark zu kürzen. Dabei sollen rund 100 Millionen Euro in einem Jahr eingespart werden. 50 Millionen Euro entfallen dabei allein auf die Berufsgruppe der Lehrer.

Harter Sparplan für Beamte in Hamburg

Hamburger Beamte sind darüber äußerst empört. Dieser Sparplan ist der härteste, den Hamburg bisher erlebt hatte. Insgesamt soll jedoch eine Milliarde Euro mit der Durchsetzung des gesamten Sparplanes eingespart werden.

35.000 Beamte betroffen

Etwa 35.000 Beamte sind von Kürzungen betroffen. Abhängig vom Gehalt bekommen Beamte mit einem Bruttoverdienst von 2000 Euro nur noch 840 Euro und mit einem Bruttogehalt von 3600 Euro nur noch 710 Euro Weihnachtsgeld. Ganz hart hingegen trifft es Staatsdiener, die ein Einkommen über der 3600 Euro-Grenze verzeichnen können, denn diese erhalten überhaupt kein Weihnachtsgeld mehr.

Noch mehr Geld kürzen

Gegen die Beschwerdefront der äußerst verärgerten Beamten setzt hingegen der Bund der Steuerzahler noch eins drauf. Wenn es nach ihm ginge, hätte der Senat noch mehr Gehalt bei gut verdienende Beamte kürzen können.

40 Stunden-Woche bleibt bestehen

Zudem werden die Arbeitszeiten, laut der Entscheidung des Senats, nicht auf 42 Stunden pro Woche verlängert, wie es beispielsweise in Thüringen und Bayern durchgesetzt worden war, sondern es bleibt bei einer 40-Stunden-Woche. Ebenso wenig soll ein Einstellungsstopp durchgesetzt werden.

Gegen den Entschluss des Senats wird am 06. Oktober auf dem Rathausmarkt in Hamburg eine Protestaktion stattfinden.

Siehe auch:
Beamtenbesoldung