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Tarif- und Besoldungsrunde: TV-L – Tarifverhandlungen 2017

14. Februar 2017

Die erneute Tarifrunde für die ca. eine Million Beschäftigten des öffentlichen Dienstes hat leider keine Fortschritte gebracht. Der Vorsitzende von ver.di Frank Bsirske teilte mit, dass die Verhandlungen am 31. Januar in Potsdam ohne Ergebnis verlaufen sind. Am 16. und 17. Februar wird eine dritte Runde in Potsdam stattfinden. Ob bei diesem Termin ein Durchbruch erreicht wird, ist jedoch unklar. 

Kein Angebot seitens der Arbeitgeber

Laut ver.di gibt es nach zwei Verhandlungsrunden keine Angebote der Arbeitgeber für Strukturverbesserungen, soziale Verbesserungen für mittlere und untere Einkommensbereiche und auch keine anvisierte Lohnabschlusshöhe.

Die Gewerkschaften haben Einkommenserhöhungen für die Beschäftigten gefordert. Es geht aber auch um Detailforderungen, die zum Beispiel bessere Konditionen für Auszubildende,  Lehrer, für die Justizverwaltung, Sozialdienste und Angestellte mit langer Berufserfahrung bringen sollen.

Forderung für die Tarif- und Besoldungsrunde 2017

Flugblatt downloaden (PDF)

Quelle: screenshot verdi.de

Streiks betreffen alle Bundesländer

Insgesamt geht es um 2,2 Mio. Beamte, die in Kommunen und Ländern beschäftigt sind, es geht um ca. eine Mio. Angestellte und Pensionierte. Die Forderungen liegen bei 6%, was die  Tarifgemeinschaft deutscher Länder als deutlich zu hoch empfindet. Der Finanzminister von Niedersachsen Peter-Jürgen Schneider findet es auch schwierig, wenn die Ansprüche im öffentlichen Dienst über denen der Industriegewerkschaften liegen.

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In den kommenden Tagen sind daher Streiks im gesamten Bundesgebiet zu erwarten. Sie werden voraussichtlich Schulen, die Polizei und auch Krankenhäuser betreffen. Der Deutsche Beamtenbund bestätigte die Ankündigung von Warnstreiks.