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Die Postbank AG

23. Oktober 2017

Die Postbank AG ist ein weiterhin im Jahr 2017 existierendes Unternehmen, welches seinen Sitz in Bonn hat. Sie ist ein Finanzunternehmen und eine Tochtergesellschaft der Deutschen Bank und tritt unter der Bezeichnung Postbank öffentlich auf. Seit der Postreform von 1994 und dem damit geänderten Poststrukturgesetz ist die Postbank eine Geschäftsbank. Vorher war die Postbank lediglich ein Teilbereich der Deutschen Bundespost. Die Deutsche Postbank AG hat ihre Schwerpunkte im Spar- und Retailgeschäft, und ist ebenso die Hausbank der Deutschen Post. Die Bilanzsumme belief sich im Geschäftsjahr 2016 auf 147,20 Milliarden Euro. Die Bank vergab 2016 Privatkredite mit einem Gesamtvolumen von 6,97 Milliarden Euro.

Geschichtliches

Bereits 1909 wurde im Deutschen Reich der Postscheckdienst eingeführt. Der bargeldlose und reichsweite Zahlungsverkehr waren die Ursache für die Einführung, weil das derzeitige Bankwesen die Dienste nicht anboten. Da jeder ein Recht auf ein Postscheckkonto hatte, konnten bargeldlose Zahlungen und Überweisungen von Jedermann vorgenommen werden. Zumal für das Bankgeschäft und die Kontoauszüge keine zusätzlichen Filialen geschaffen werden mussten, war die damalige Postbank klar im Vorteil und kann demnach als erste Direktbank bezeichnet werden.

In den 1980ern wurde die Begrifflichkeit Postscheckdienst in den Postgirodienst wegen Zwiespältigkeiten umgewandelt. Einen Dispositionskredit gab es für Bedienstete der Deutschen Bundespost. Andere Kreditformen der Überziehung waren stark eingegrenzt oder gar unmöglich. Bereits im Jahre 1883 wurde in Österreich ein Postsparkassendienst gegründet, der aufgrund der Vereinigung Österreichs mit dem Deutschen Reich im Jahre 1939 schließlich reichsweit eingeführt wurde. Ein Sparer konnte an allen deutschen Postämtern Ein- und Auszahlungen vornehmen. Nach dem Zweiten Weltkrieg wurden die Möglichkeiten nach und nach auf mehrere europäische Länder ausgeweitet. Das Geld konnte in die entsprechende Landeswährung kostenfrei abgehoben werden.

Durch die erste Postreform 1989 wurden die Geschäftsbereiche der Deutschen Bundespost neu aufgegliedert und die Postbank unter Deutsche Bundespost Postbank firmiert, welche jedoch auch weiterhin den Postsparkassen- und Postscheckdienst über die Postämter abwickelte. Die einzelnen Geschäftsbereiche wurden 1994 in Aktiengesellschaften umgewandelt, was die Auflösung der Deutschen Post zur Folge hatte.
Im Jahre 2000 erwarb die Postbank die DSL Bank und gründete ein Jahr später die PB Factoring GmbH. Die gefolgte Einführung der Sparcard brachte eine weltweite Gültigkeit ohne Hindernisse für Transaktionen im Ausland.

Die Abwicklung des Zahlungsverkehrs für die Deutsche Bank und die Dresdner Bank wurde von der Postbank übernommen und in die Betriebs-Center für Banken AG im Jahre 2004 ausgelagert. Ein Börsengang der Deutschen Post AG, welche Eigentümerin der Postbank war, wurde wegen geringer Nachfrage im gleichen Jahr verschoben. Im Jahr 2005 wurden von der Postbank Anteile der BHW Holding AG von der ERGO Versicherungsgruppe übernommen. Weitere Anteile zu über 90 Prozent kamen im Jahre 2006 hinzu, so dass die Übernahme des BHW-Konzerns erfolgte. Im Jahre 2007 besaß die Postbank etwa 22.000 Mitarbeiter und 4.500 freie Handelsvertreter, die der Postbank Finanzberatung AG zugegliedert waren. Zu Beginn des Jahres 2007 wurde die Postbank Vertriebsakademie GmbH als erste Tochtergesellschaft gegründet. Die Grundlage für Bildungsaktivitäten war geschaffen. Da sich die Themen der Weiterbildung zukünftig auch außerhalb
der Vertriebstätigkeit fanden, erfolgte 2010 die Umbenennung in Postbank Akademie und Service GmbH.

Deutsche Bank und Postbank

Ende 2008 fand die Postbank die Deutsche Bank als Fusionspartner. Jedoch wurde der Übernahmeplan wegen der Finanzkrise im Jahr 2009 geändert. Die Postbank-Aktien wurden Ende desselben Jahres an die Deutsche Bank zu fast einem Drittel verkauft. Ein Jahr später besaß die Deutsche Bank bereits die Mehrheit der Postbank-Aktien und baute diese nach und nach aus. Ende März 2012 wurde der Beschluss eines Beherrschungs- und Gewinnabführungsvertrages beider Banken und der DB Finanz-Holding GmbH abgeschlossen. Etwa fünf Prozent der Postbank-Aktien befanden sich 2012 im Streubesitz von Kleinanlegern. Den Bundesligisten Borussia Mönchengladbach fördert die Postbank inklusive weiterer Verlängerungsmöglichkeiten bis 2015 als Hauptsponsor.

Produkte

Die Produkte der Postbank sind das Giro-Konto, das klassische Sparkonto, die Sparcard, Kapital Plus, das DFAX-Sparbuch, welches jedoch in die Kritik der Verbraucherschützer gelangte, der Wertpapierhandel, Kredite, Tagesgeldkonten, Fonds, Baufinanzierungen und Bausparen sowie Versicherungen und Altersvorsorgeprodukte.
Außerhalb der Postfilialen unterhält die Postbank Agenturen. Größere Agenturen firmieren als Postbank Finanzcenter. Dies wurde erforderlich, weil die eigenen Filialen im Zuge zunehmender Aufgaben ausgelastet waren.

Quelle: de.wikipedia.org

Die Offizielle Website: www.postbank.de