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Beamtendarlehen mit einer Risikolebensversicherung

Das bekannte Beamtendarlehen wurde neu strukturiert. Statt einer verbundenen Kapitallebensversicherung wird das Darlehen mit einer Risikolebensversicherung, oder auch bekannt als Todesfallversicherung, angeboten. Neu ist allerdings, dass die Risikolebensversicherung nicht mehr – wie damals die Kapitallebensversicherung es war – ein Pflichtbestandteil des Beamtendarlehens wird.

Für viele Kunden ist dies eine positive Entwicklung. Somit können sie selbst über ihre Absicherung im Todesfall bestimmen und auch darüber, wer als Versicherungsnehmer und wer als versicherte Person eingesetzt werden soll. Die Risikolebensversicherung kann einzeln aber auch in Kombination mit dem Beamtendarlehen beantragt werden. Beide Produkte sind miteinander verbindbar und flexibel. Auch der Abschluss einer Berufsunfähigkeitsversicherung und einer Unfallversicherung ist möglich.

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Das Beamtendarlehen ist kombinierbar mit allen Versicherungen

Das Beamtendarlehen kann mit einer Vielzahl von Versicherungen kombiniert werden, so dass am Ende eine multifunktionale Kombination aus Rendite, Darlehen, Absicherung im Todesfall und Absicherung bei Berufsunfähigkeit sowie Unfall entstehen kann.

Kombinationen aus Darlehen und Versicherungen liegen im Trend. Besonders junge Familien und Berufsanfänger wollen sich so günstig wie möglich absichern. Es soll in den überwiegenden Fällen ein dynamisches, aber auch sicheres Produkt sein, was den Geldbeutel nicht strapaziert. Viele Kunden greifen daher auf ein Beamtendarlehen zurück, was neben Beamten auch alle anderen Personengruppen abschließen können, die ein regelmäßiges Einkommen vorweisen können. Die monatlichen Raten sind sehr niedrig gehalten, was in der Regel zu einer unkomplizierten Tilgungsphase führt. Neben dem Darlehen stellt die Risikolebensversicherung die Versicherung dar, die eine perfekte Absicherung im Todesfall bietet, dennoch aber sehr günstig ist. Oftmals liegen die monatlichen Beiträge im einstelligen Bereich. Für viele Kunden ist der Abschluss der Risikolebensversicherung daher finanziell kaum spürbar.

Kapitallebensversicherung Unwirtschaftlich?

rendite2Der Grund des Austauschs lag in erster Linie in der Unwirtschaftlichkeit der Kapitallebensversicherung. Grundsätzlich machen eine Kapitallebensversicherung und eine Risikolebensversicherung Sinn. Experten raten sogar, dass jede Person eine der beiden Versicherungsarten im Laufe seines Lebens abschließen soll.

Quelle: statista

Allerdings existiert zwischen den beiden Lebensversicherungen ein großer Unterschied. Während die Risikolebensversicherung ausschließlich den Todesfall absichert, bildet die Kapitallebensversicherung neben der Todesfallabsicherung auch einen Überschuss, der am Ende der Laufzeit als Kapital ausgezahlt wird. Daher rührt auch die Bezeichnung Kapitallebensversicherung. Da nun die durchschnittliche Verzinsung aller Kapitallebensversicherungen bei derzeit 2,9 Prozent liegt und die Zinsen laut Expertenprognosen weiter sinken sollen, stellte die ERGO Lebensversicherung AG das Produkt auf den Prüfstand. Daraus ergab sich, dass es für die ERGO Lebensversicherung AG keinen Sinn macht, weiter eine Kapitallebensversicherung mit sinkender Verzinsung anzubieten, da Kunden im Endeffekt durch die jährliche Inflationsrate und den niedrigen Zinssätzen keine Kapitalanlage aufbauen können.

Zinskurs lässt Kapitallebensversicherungen inrentabel werden

Laut Medienberichten liegt der derzeitige Zinssatz einer Kapitallebensversicherung bei durchschnittlich 2,9 Prozent für das Jahr 2016. Durch Nebenkosten und Versicherungskosten werden gerade einmal 0,92 Prozent garantierte Rendite ausgeschüttet, wenn nicht noch weniger, wie Wirtschafts- und Versicherungsexperten erläutern. Das erwirtschaftete Kapital kann dann zu einer höheren Gesamtverzinsung der Versicherung führen, was jedoch nicht mehr von der ERGO Versicherung AG garantiert werden kann. Zudem sinken die Zinssätze jährlich, was einerseits an dem Zinskurs der Europäischen Zentralbank liegt, aber auch andererseits an der Anlagepolitik der Versicherer.

Bisher konnte die ERGO Versicherung AG laut der Erhebungen des Statistischen Bundesamtes seine Zinssätze von 2,7 Prozent für das Jahr 2014 auch im Jahr 2015 halten. Allerdings kann der Versicherer diese Zinssätze nicht mehr länger garantieren, was zur Folge hat, dass statt einer Kapitallebensversicherung eine Risikolebensversicherung als Vorsorgeprodukt eingesetzt wird.

Der dadurch entstehende Effekt ist verblüffend: Das Geld, welches für die Kapitalbildung bei der Lebensversicherung eingesetzt werden konnte, kann nun durch Wegfall der Kapitallebensversicherung in ein anderes kapitalaufbauendes Produkt eingesetzt werden. Da die Beiträge bei der Risikolebensversicherung sehr niedrig sind, kann sich der Darlehensnehmer und Kunde auch im Falle eines vorzeitigen Ablebens finanziell gut absichern.

Durchschnittliche Nettoverzinsung der Kapitalanlagen der Lebensversicherungen von 1980 bis 2014

nettoverzinsungDie nachfolgende Tabelle zeigt die in Deutschland vorgenommene Nettoverzinsung der Kapitalanlagen im Durchschnitt im Zeitraum von 1980 bis 2014. Demnach belief sich die Nettoverzinsung der Kapitalanlagen der deutschen Lebensversicherer im Jahr 2014 auf 4,63 Prozent. Gegenüber dem Jahr 2000 mit 7,51 Prozent stellt dies eine Minimierung von 2,88 Prozent dar. Die Nettoverzinsung wird durch die Subtraktion der Bruttoerträge mit den Aufwendungen inklusive der Abschreibungen für die Kapitalanlagen im Verhältnis zum mittleren Kapitalanlagenbestand des Jahres gebildet.

Entwicklung der Rendite von Kapitallebensversicherungen im Zeitraum von 2000 bis 2014

renditeDie nachfolgende Statistik zeigt die durchschnittliche Renditeentwicklung auf den Beitrag von Kapitallebensversicherungen im Zeitraum von 2000 bis 2014. Zum Ende des Jahres 2005 konnte eine Beitragsrendite eines ablaufenden Vertrages mit einer Laufzeit von 30 Jahren bei 5,8 Prozent im Durchschnitt verzeichnet werden. Ende 2005 konnte nach einer Laufzeit von 20 Jahren eine durchschnittliche Beitragsrendite von 5,64 Prozent errechnet werden.
Bei einer Laufzeit von 12 Jahren lag die Beitragsrendite bei durchschnittlichen 4,42 Prozent.