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ERGO Lebensversicherung bleibt stabil – Allianz senkt Zinsen

09. Dezember 2010

Die Finanzkrise ist auch nicht spurlos an den Lebensversicherern vorbeigegangen. Somit senkten in den letzten Tagen gleich zwei marktführende Unternehmen, Allianz und R+V Leben, die Überschussbeteiligung für das kommende Jahr 2011. Grund für die Senkung der Überschüsse sind die extrem niedrigen Zinsen für Staatsanleihen, welche Lebensversicherer in der Erwirtschaftung von Gewinnbeträgen stagnieren bzw. kaum wachsen lassen.

Spezialkredite für Beamte und Tarifbeschäftigte des öffentlichen DienstesDer Versicherer Allianz Leben senkte demnach die Überschussbeteiligung von derzeit 4,3 auf 4,1 Prozent. Im Vergleich zum Vorjahr, wo die Rendite noch bei 4,5 Prozent lag, ergibt sich zum kommenden Jahr eine Defizitverzinsung von 0,4 Prozent. Ebenso wie die Allianz gab die R+V Leben eine Senkung ihrer Überschussbeteiligung an. Diese wird im kommenden Jahr die Verzinsung von 4,3 auf 4,1 Prozent senken. Das wäre eine zweite Senkung in Folge. Versicherer, die ihre Zinsen und Gutschriften weiterhin stabil im Jahr 2011 präsentieren, sind die Huk Coburg sowie die ERGO Leben.

Die ERGO Leben hält ihre Überschussbeteiligung auf einem konstanten Prozentwert von 4,0 stabil. Bei Einrechnung der Schluss-Überschussbeteiligung sowie der Sockelbeteiligung der Bewertungsreserven ergibt sich eine Gesamtverzinsung von 4,55 Prozent. Somit ist die ERGO Leben weiterhin mit einer attraktiven Überschussbeteiligung auf dem Wirtschaftsmarkt unterwegs.

Diskurs: Die Verzinsung einer Lebensversicherung unterliegt zwei Komponenten:

  1. Der Garantiezins, auch Rechnungszins genannt, welcher staatlich festgelegt wird und den die Versicherer nicht unterschreiten dürfen (momentaner Stand bei 2,25 Prozent)
  2. Der Überschussanteil, den die Versicherer jährlich selbst festlegen

Demnach ist es für Kunden ratsam, sich einen Versicherer mit einer attraktiven Verzinsung zu suchen. Da nach Ansicht der Allianz in absehbarer Zeit kein Wachstum der Zinsbeträge für Bundesanleihen und Pfandbriefe stattfinden wird, sollten Kunden eher auf Versicherer mit stabilen Überschussbeteiligungen zurückgreifen. Denn der momentane Stand der Verzinsung für Bundesanleihen liegt bei 2,5 Prozent. Zu Beginn des Jahres lag er noch bei 3,4 Prozent. Eine Steigung der Zinsbeträge für Staatsanleihen und eine demnach verbundene Steigerung der Überschussverzinsung ist voraussichtlich in den kommenden Jahren nicht gegeben.

Quelle: www.welt.de – www.ergo.de

Siehe auch:

Marktführer Allianz senkt Überschussbeteiligung auf 4,1 Prozent